Die Krypto-Industrie hat jahrelang für ein freundlicheres Regelwerk in Washington gekämpft. Sie hat vieles von dem bekommen, was sie wollte: Der GENIUS Act gab Stablecoins ihren ersten bundesweiten Rahmen, Regulierungsbehörden lockerten ihren Umgang mit digitalen Vermögenswerten und die Wall Street drang tiefer in Krypto-Produkte und -Infrastruktur vor.
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Sep 18, 2026 at 2:05 PM UTC · 2 Min. Lesezeit

Was Krypto diese Woche nicht bekommen hat, war eine Möglichkeit, diese Entspannung dauerhaft zu machen.
Der Senat hat es am Dienstag versäumt, den CLARITY Act voranzutreiben, und verfehlte laut Reuters die 60 Stimmen, die für eine Weiterführung erforderlich gewesen wären. Der Gesetzentwurf hätte mehr des aktuellen Krypto-Regulierungsrahmens in Bundesrecht festgeschrieben, einschließlich klarerer Abgrenzungen, welche digitalen Vermögenswerte unter die SEC gegenüber der CFTC fallen. Stattdessen verbleibt ein Großteil dieser Arbeit nun bei den Regulierungsbehörden selbst. Ein wichtiger Streitpunkt war die Ethik, wobei die Demokraten Einspruch gegen eine Gesetzgebung erhoben, die von einer Branche unterstützt wird, an der Präsident Donald Trump und seine Familie erhebliche finanzielle Interessen haben. Die Republikaner fügten vor der Abstimmung strengere Ethikbestimmungen hinzu, während Unstimmigkeiten über Stablecoin-Prämien und andere Teile des Gesetzentwurfs ebenfalls bestehen blieben.
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