Das US-Justizministerium beschuldigt mehrere Unternehmen, die Kryptobörse Binance genutzt zu haben, um Geld in den Iran zur Finanzierung seines Militärs zu senden, so ein Bericht des The Wall Street Journal. Bundesstaatsanwälte legten die angebliche Rolle von Binance in dem Plan in einer Einziehungsklage offen, die darauf abzielt, Kryptowährungen im Wert von 61 Millionen Dollar zu beschlagnahmen. Insgesamt, so heißt es, wurden rund 1,5 Milliarden Dollar über eine Reihe miteinander verknüpfter digitaler Wallets in das Land geschickt.
DOJ: Unternehmen nutzten Binance, um $1.5 Milliarden Krypto an den Iran zu schleusen
DOJ: Unternehmen nutzten Binance, um $1.5 Milliarden Krypto an den Iran zu schleusen Engadget
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Sep 15, 2026 at 5:51 PM UTC · 2 Min. Lesezeit

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$61M DOJ forfeiture sought
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vor 17 Stunden
An diesem Plan sind zwei in Hongkong ansässige Unternehmen namens Hexa Whale und Blessed Trust beteiligt, die als Vermittler fungierten, um iranisches Öl vom Schwarzmarkt an chinesische Käufer zu verkaufen. Binance selbst bestätigte dies, da interne Ermittler des Unternehmens herausfanden, dass die beiden Einheiten unter anderem große Summen Geld über die Börse an ein Netzwerk transferiert hatten, das die Islamischen Revolutionsgarden des Iran finanzierte.
Die US-Staatsanwaltschaft erklärte, dass die Unternehmen „Binance nutzten, um Kryptowährungstransaktionen durchzuführen, die die Erlöse aus Schwarzmarktverkäufen von iranischem Öl an Käufer in China darstellten.“ Die Klage geht noch weiter und besagt, dass ein Teil des Geldes über das US-Finanzsystem geleitet wurde, bevor es im Iran landete. Diese Transaktionen dienten angeblich dazu, die ursprüngliche Quelle der Gelder zu verschleiern.
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