Nakamoto, die Muttergesellschaft von Bitcoin Magazine, steht am Jahresende vor einem kurzfristigen Bilanztest, wenn 60 Millionen USDT einer mit Bitcoin-besicherten Kreditfazilität fällig werden, inmitten knapper freier Liquidität und erhöhter Marktvolatilität.
Den behördlichen Einreichungen des Unternehmens für das zweite Quartal zufolge hielt Nakamoto zum 30. Juni 19.1 Millionen $ an Barmitteln, während eine separate Tranche des Darlehens in Höhe von 105 Millionen USDT erst im Juni 2027 fällig wird.
Die Bewertung der kurzfristigen Liquidität des Unternehmens wird jedoch durch seine Treasury-Struktur erschwert: Die überwiegende Mehrheit seiner Bestände an digitalen Vermögenswerten ist bereits als Sicherheit für die Fazilität gebunden.
Zum Quartalsende hielt Nakamoto 4,467 Bitcoin im Wert von etwa 261.5 Millionen $. Von diesem Bestand waren 3,805 BTC im Wert von etwa 222.7 Millionen $ an die Krypto-Börse Kraken verpfändet, um das Darlehen abzusichern.
Damit verblieben dem Unternehmen nur 662 unbelastete BTC oder etwa 38.7 Millionen $ an freien digitalen Reserven.
Zusammen beliefen sich die Barmittel und unbelasteten Bitcoin von Nakamoto am Quartalsende auf etwa 57.8 Millionen $ und lagen damit knapp unter der am 4. Dezember fälligen Verpflichtung von 60 Millionen USDT.
Dies stellt zwar keinen unmittelbaren Finanzierungsengpass dar, da in der Einreichung vermerkt ist, dass verpfändete Token bei Fälligkeit liquidiert werden können, um die Schulden zu tilgen, lässt Nakamoto jedoch einen begrenzten unbelasteten Puffer und eine starke Abhängigkeit von Bitcoin zur Unterstützung der Rückzahlung.
Das Unternehmen hat bereits die Bereitschaft gezeigt, seine Kernbestände zu reduzieren, um die Fazilität zu verringern. Im Juni verkaufte Nakamoto etwa 600 BTC für 35.6 Millionen USDT und löste ausgewählte Derivat-Absicherungen auf, was einen Nettoerlös von insgesamt etwa 48 Millionen $ generierte.





