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External ReportingVeröffentlicht vor 19 Minuten

Neue Krypto-Regeln der SEC könnten Ripple einen rechtlichen Ausweg für XRP bieten

Neue Krypto-Regeln der SEC könnten Ripple einen rechtlichen Ausweg für XRP bieten CryptoRank

Neue Krypto-Regeln der SEC könnten Ripple einen rechtlichen Ausweg für XRP bieten
Publisher CryptoRank 2 Min. Lesezeit
Image via CryptoRank

Regulation Context

SEC Crypto Asset Market Structure Rulemaking
JurisdictionUnited States
RegulatorSEC
Statusin progress
Updatedvor 12 Tagen

Market Context

XRP

XRP

$1.01

+0.95% 24h

Layer Index

41

↓ 4 pts in 24h

Die SEC hat gerade einen umfassenden neuen Rahmen vorgeschlagen dafür, wie Krypto-Unternehmen in den USA Kapital beschaffen, und ein Rechtsanalyst sagt, dass das Kleingedruckte für Ripple und XRP wichtiger sein könnte, als die Schlagzeilen vermuten lassen.

Was die SEC tatsächlich vorgeschlagen hat

Die Securities and Exchange Commission gab am 18. August offiziell die Regulation Crypto Assets bekannt und bezeichnete sie als ein maßgeschneidertes Wertpapierangebotssystem für bestimmte Anlageverträge im Zusammenhang mit Krypto-Assets. Der Vorschlag baut auf der Interpretation der Kommission vom März 2026 auf, die klärt, wie die Bundeswertpapiergesetze auf Krypto-Transaktionen anzuwenden sind.

Laut Berichten von Eleanor Terrett würden die Regeln bestimmte Krypto-Angebote ohne SEC-Registrierung unter zwei Schwellenwerten erlauben: bis zu $5 million über vier Jahre oder bis zu $75 million jährlich. Der neue Vorschlag der SEC würde Krypto-Angebote von bis zu $75 million pro Jahr ermöglichen, und der Vorschlag schafft zudem einen bedingten Safe Harbor für Krypto-Assets, sobald die wesentlichen Managementbemühungen eines Emittenten beendet sind, zusammen mit dem Vorrang vor bestimmten staatlichen Wertpapierregistrierungsanforderungen.

Der Vorschlag geht nun in eine 60-day öffentliche Kommentierungsfrist.

Der SEC-Vorsitzende Paul Atkins bezeichnete das Vorhaben als Teil eines umfassenderen Vorstoßes für Klarheit.

„Regulation Crypto Assets soll Krypto-Asset-Unternehmern und Marktteilnehmern klare Wege zur Kapitalbeschaffung gemäß den Bundeswertpapiergesetzen bieten“, sagte Atkins und fügte hinzu, dass der Safe Harbor gilt, sobald ein Emittent „alle wesentlichen Managementbemühungen dauerhaft eingestellt hat“, die er im Rahmen eines Anlagevertrags zugesichert oder versprochen hat.

Warum die neuen Ausnahmen bei der Mittelbeschaffung für Ripple nicht wirklich ins Gewicht fallen

Rechtsanwalt Bill Morgan, der den Fall Ripple genau verfolgt hat, argumentierte, dass die neuen dollarbasierten Ausnahmen speziell für Ripple nicht besonders nützlich seien. Ripple gibt derzeit monatlich XRP im Wert von etwa $300 million aus dem Escrow frei – eine Zahl, die den neuen jährlichen Schwellenwert von $75 million allein schon in den Schatten stellt.

Morgan wies auch darauf hin, dass Ripple bereits andere Instrumente zur Verfügung stehen: Ripple habe laut Morgan im vergangenen Jahr von der SEC einen Bad Actor Waiver erhalten, der es dem Unternehmen erlaube, sich auf die bestehende Rule 506 Ausnahme für private Wertpapierangebote an institutionelle Investoren zu verlassen.

Also Read : Ripple (XRP) Preisprognose 2026, 2027-2030: Wird XRP $5 erreichen?

Die wahre Chance

Echte Relevanz sieht Morgan in der Safe-Harbor-Bestimmung des Vorschlags, die manchmal als Rule 400 bezeichnet wird. Um diese zu nutzen, müsste Ripple bescheinigen, dass seine mit XRP verbundenen Managementbemühungen dauerhaft eingestellt wurden, wodurch die Einstufung als Anlagevertrag aufgehoben würde, die ein Gericht zuvor auf einige der institutionellen Verkäufe von Ripple angewendet hatte und die weiterhin an eine dauerhafte Unterlassungsverfügung gegen Verstöße gegen Wertpapiergesetze gebunden ist.

Morgan sagt, XRP habe einen plausiblen Weg, sich für diesen Safe Harbor zu qualifizieren, und verweist auf den wachsenden Fokus von Ripple auf RLUSD sowie auf mehrere Akquisitionen in den letzten 18 months als Beweis dafür, dass sich die Kernaktivität des Unternehmens von der XRP-spezifischen Entwicklungsarbeit wegverlagert hat.

Seiner Ansicht nach fällt das meiste, was Ripple heute tut, in die Kategorie, die die SEC derzeit als unwesentliche Aktivität nach der Funktionalität behandelt – eine Dynamik, die seiner Meinung nach erklärt, warum Ripple bei neuen Versprechen oder Zusicherungen im Zusammenhang mit XRP selbst auffallend ruhig geblieben ist.

Die offene Frage ist nicht, ob XRP künftig als Commodity gilt, sondern ob Ripple die Tür für die Behandlung seiner früheren institutionellen Verkäufe als Anlageverträge formell schließen kann.

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